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Bundesvorstand des EBB

Der 2012 zum ersten in dieser Besetzung gewählte Vorstand des EBB wurde auf der Mitgliederversammlung im Rahmen des 20. Bundeskongresses in Düsseldorf mit großer Mehrheit bestätigt und wiedergewählt!

Einen Dankeschön dem gewählten und erweiterten Vorstand für die Arbeit in den letzten drei Jahren sowie einen herzlichen Glückwunsch & viel Erfolg für die europäische Bildungsarbeit in den nächsten drei Jahren!!!

 

20. Bundeskongress erfolgreich beendet!

Mehr Europa in die Schulen und Bildungseinrichtungen" ...

unter diesem Motto stand der Eröffnungsvortrag von Bernd Hüttemann, Generalsekretär der Europäischen Bewegung Deutschland, der damit dem Kongress und den knapp 70 Teilnehmenden aus 12 Ländern den Weg wies.

In den Grußworten von OB Thomas Geisel und Petra Kammerevert, MdEP, wurde diese Richtung bestätigt und konkretisiert. So forderte die Europaabgeordnete u.a. das Budget für die europäischen Bildungspro-gramme kräftig zu erhöhen, da regelmäßig gute Projekte aus Geldmangel abgelehnt werden müssten.

In den Workshops am Samstag wurden zu Themen wie "Verlorene Dörfer in Masuren", "Der Bologna-Prozeß an europäischen Universitäten", "Europäische Berufspraktika an allgemeinbildenden Schulen" oder "Die Reformation verändert Europa" grenzüberschreitende Projekte entwickelt und erste Absprachen getroffen.

Während einer sehr engagierten Podiumsdiskussion mit Marie-Luise Dreber, Direktorin der Fachstelle für internationale Jugendarbeit IJAB (Bonn), Rabeya Müller vom Liberal-Islamischen Bund und Alfons Scholten Vorsitzender des EBB-AEDE wurde am Sonntagvormittag unter Einfluss der aktuellen Ereignisse über die Rolle der Religionen und Weltanschauungen in europäischen Projekten diskutiert. Den Mut zu fassen, neue Wege zu gehen und vor allem die Bedeutung der individuellen Begegnungen wurden von allen Beteiligten hervorgehoben und alle schilderten konkrete Beispiele aus ihren Organisationen. Schlagworte wie die nun stattfindende "internationale Jugendarbeit back home" (Dreber) die Möglichkeit durch die Zuwanderung die "Religionen zu entnationalisieren" (Müller) und "Flüchtlinge zu Europäern machen" (Scholten) sind nur einige Blitzlichter der spannenden Diskussion. Weiterhin sprachen sich alle dafür aus, dass es in der europäischen Bildungsarbeit um den ganzen Menschen gehen muss, nicht um seine Verwertbarkeit. Auch die notwendige Organisationsentwicklung von Schulen und anderen Bildunsgeinrichtugen war Thema und wurde mit spannenden Beispielen gefüllt.