News

Neues Projekt des AEDE

Hier eine kurze Information zu einem AEDE Projekt:

I am pleased to inform you about the stage of the project : Multicultural Schools "Enhancing Cultural and Linguistic Treasure of Europe through Teachers"

The project started by consulting teachers of partner’s countries, on what basis was a questionnaire drafted by a group of researchers at the University of Catania, Italy.

Currently, the questionnaire is being tested, and, in a few days, teachers from all European countries will be asked to answer the questionnaire online.

The purpose of this approach is to find out the needs of the teachers in their work with children coming from different cultural backgrounds (children of migrants, mixed couples, ethnic minorities).

You can find more information on the project site:

http://www.multicultural-schools.eu/

We would appreciate that, as AEDE sections, you would have the kindness to make visible this link on your site.

You can also find us on our Facebook page:

https://www.facebook.com/MulticulturalSchoolsProject/

Feel free to visit us, your opinions, your expertise and cooperation are very important to us.

 

Thema für Ortenburg XIV steht fest

Das diesjährige Ortenburg Seminar findet unter dem Thema 

Europäische Union 2016 – Ende der Solidargemeinschaft?

60 Jahre EBB (Europäischer Bund für Bildung und Wissenschaft) –

60 Jahre Förderung des europäischen Gedankens in Erziehung- und Bildung

statt. Der EBB freut sich schon jetzt auf alle Teilnehmer_innen und Gäste und informiert Sie regelmäßig ab dem Sommer 2016 auf der Ortenburg Seite unserer Homepage über das Programm, Unterkünfte, ...

Stellungnahme des EBB zum "Ende von 'Schengen'"

Anlässlich des drohenden Endes der Schengen-Vereinbarungen zur Personenfreizügigkeit in Europa erklärt der EBB-AEDE Bundesvorsitzende Alfons Scholten heute: "Das drohende Ende der Personenfreizügigkeit in Europa führt uns zurück in das nationalstaatliche Klein-Klein der 80er Jahre und erschwert nicht nur die wirtschaftliche Zusammenarbeit, sondern auch den Austausch im Bildungswesen. Wenn aber der Schüler- und Studentenaustausch um 30 Jahre zurück gedreht wird, werden der EU viel interkulturelles Kapital, Innovationsfähigkeit, Kreativität in Wirtschaft und Gesellschaft und damit ihre Zukunft verloren gehen."

Die Diskussion über die mögliche Wiedereinführung von Grenzkontrollen im großen Stil hat nicht nur Konsequenzen für die Wirtschaft und den Binnenmarkt, sondern bedroht auch die Begegnungsarbeit in allen Bereichen der Jugendarbeit und des Bildungswesens. Insbesondere die in den letzten 30 Jahren von vielen europäisch engagierten Kolleginnen und Kollegen mühsam erarbeiteten quantitativen wie qualitativen Fortschritte im Schüler- und Studentenaustausch werden so kaum zu halten sein. Und es wird lange dauern all das, was jetzt zerstört zu werden droht, danach wieder aufzubauen.

Auch im Schüler-und Hochschulaustausch ist Zeit Geld und bedeuten längere Bus- oder Flugreisen zum Partner- oder Studienort auch höhere Kosten, was viele Projekte erschweren und in Frage stellen wird. Zudem haben viele Schulen angesichts von G8 einerseits und den verkürzten Reisezeiten andererseits, die Dauer so mancher Begegnung auf wenige Tage verkürzt, was jetzt zum kompletten Ausfall führen wird und durch den virtuellen Austausch per etwinning und Internet nicht so einfach zu ersetzen ist.

Da Deutschland von Freunden umgeben ist, hat sich in vielen Grenzregionen auch im Bildungsbereich ein lebhafter und kreativer 'kleiner Grenzverkehr' entwickelt. So gibt es mittlerweile viele Projekte, die davon leben, dass man an einem (Nach)Mittag problemlos hin und her fahren kann. Dieses wichtige Element der Internationalisierungsstrategie von vielen Vorschulen und Grundschulen, von Jugendverbänden und (Sport)Vereinen, aber auch von weiterführenden Schulen und Hochschulen dürfte eben-falls ersatzlos weg fallen.

Der EBB-AEDE Vorstand ruft deshalb alle europäisch Engagierten auf, sich für die Erhaltung der Personenfreizügigkeit einzusetzen und die Wiedereinführung von Grenzkontrollen zu verhindern.



Duisburg/Aldersbach, den 23.1.2016

Alfons Scholten

Bundesvorsitzender EBB-AEDE e.V.