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Nachruf

Am 1. März ist Frau Prof. Dr. Ioana Jurca, die Präsidentin der rumänischen Sektion der AEDE, in Deva, Rumänien im Alter von nur 57 Jahren verstorben. Wer sie gekannt hat, wird sie schmerzlich vermissen! Wer ihr begegnet ist, wurde belohnt durch ihre hohe fachliche Kompetenz und durch ihre herzliche und gewinnende Art des Gespräches.

Und sie war vor allem eine überzeugte und überzeugende Europäerin!

Bereits in den 90iger Jahren reiste sie mit einer Lehrerdelegation nach Bayern, um sich über das dortige Schulsystem zu informieren. Bald danach knüpfte sie Kontakt zum EBB und bereits Ende 2005 wurde eine eigene rumänische Sektion der AEDE geründet. Unvergessen der 17. AEDE-Kongress, den sie mit ihrer Sektion für Mai 2011 in Bukarest und Konstanza organisiert hatte.

Viele haben sie auch bei Seminaren in Ortenburg erlebt, bei denen sie immer eine ganze rumänische Delegation anführte.

In Kronstadt (Siebenbürgen), heute Brașov, wurde sie geboren und besuchte auch dort die Schule. Im Anschluss an ein Geographiestudium in Bukarest, das sie als Jahrgangsbeste abschloss, startete sie ihre berufliche Laufbahn als Lehrerin für Deutsch und Erdkunde am Lyzeum in Deva. Nach der Wende wurde sie Schulinspektorin, ein Amt, das sie bis zuletzt bekleidet hat. Ihre Tätigkeit als Lehrerin und Schulaufsichtsperson konnte sie zeitweise auch mit der Lehrtätigkeit als Professorin an der Universität aus Hermannstadt verbinden. Dort hat sie wissenschaftliche Veranstaltungen organisiert, Artikel veröffentlicht sowie Bücher und Zeitschriften herausgegeben.

Bei Besuchen in Rumänien haben wir mehrfach persönlich erleben dürfen, welch hohe Wertschätzung sie unter den angehenden Lehrerinnen und Lehrern genoss. Frau Prof. Dr. Ioana Jurca hat der rumänischen Lehrerschaft ein Gesicht gegeben. 

Sie hinterlässt ihren Ehemann Florin, die Söhne Radu und Horea und die Tochter Rodi.

Ihnen gilt unser Mitgefühl!

Wir sind dankbar für alle Begegnungen mit Ioana Jurca und werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

 

 

Für den EBB-AEDE e.V. 

Klaus Engel 

Communiqué de l’AEDE

 

 

 

Communiqué de l’AEDE Comunicato del AEDE Statement of the AEDE
L’Association Européenne des Enseignants (AEDE), Associazione Europea  impegnata per la realizzazione di un’Europa Federale di pace e di tutela dei diritti umani, appresa con sgomento la notizia dei gravissimi attentati terroristici multipli di Bruxelles, che hanno generato morte e terrore tra gente innocente, condanna vivamente questa violenza cieca che accresce  un clima di grande paura e di insicurezza.

Di fronte ad un terrorismo islamico che, sempre più minaccioso, ha realizzato questo micidiale attacco al cuore dell’Europa volendo colpire i nostri simboli più rappresentativi, i nostri valori e la nostra società aperta e democratica, dobbiamo restare saldamente uniti indipendentemente dalla nazionalità. Dobbiamo essere uniti e determinati nella lotta contro l’odio, contro ogni forma di estremismo violento e di terrorismo. E’ necessario affrontare questa minaccia globale  insieme, con tutti i mezzi necessari e con grande determinazione per difendere i nostri valori europei e per contribuire tutti insieme alla costruzione di una società della pace in cui ognuno possa sentirsi tranquillo e sicuro.

 

Silvano Marseglia

Presidente dell’ AEDE

 

L'Association Européenne des Enseignants (AEDE), Association Européenne engagée pour la réalisation d'une Europe Fédérale de paix et de protection des droits humains, a appris avec effroi la nouvelle des très graves et multiples attentats terroristes de Bruxelles qui ont engendré la mort et de la terreur parmi des gens innocents. L’AEDE condamne vivement cette violence aveugle qui augmente un climat de grande peur et d'insécurité.

Face à un terrorisme islamique qui, toujours plus menaçant, a réalisé cette mortelle attaque au cœur de l'Europe en voulant frapper nos symboles plus représentatifs, nos valeurs et notre société ouverte et démocratique, nous devons rester solidement unis quelques soient nos nationalités. Nous devons être unis et déterminés dans la bataille contre la haine, contre toute forme d'extrémisme violent et de terrorisme. Il est nécessaire d'affronter cette menace globale ensemble, avec tous les moyens nécessaires et avec la plus grande détermination pour défendre nos valeurs européennes et pour contribuer tous ensemble à la construction d'une société de paix dans laquelle chacun puisse se sentir rassuré et en sécurité.

 

Silvano Marseglia

Président de l’AEDE

 

AEDE (European Teachers’ Association), involved in building up a federal Europe based on peace and defense of human rights, having heard about the event of the heavy and multiple terrorist attacks  in Brussels, generating death and terror among innocent people, strongly condemns this blind violence, that increases a general  feeling  of fear and uncertainty.

In the face  of an Islamic terrorism that , ever more threatening,  carried out this deadly  attack to the heart of Europe, aiming at  hitting  our most representative symbols, our values and  our open and democratic society, we must endure and remain firmly united ,regardless of nationality. We must be united and determined in the fight against hatred, against all forms of violent extremism and terrorism. It is necessary to address this global threat together, by  all the necessary means and with great determination,  to defend our European values and all contribute together to the construction of a peaceful society, where  everyone can feel comfortable and secure.

 

Silvano Marseglia

President of the AEDE/EAT

 

 

 

 

 

 

 

 

 

traurige Nachrichten aus Rumänien

Mit großer Trauer haben wir vom Tod unserer rumänischen Kollegin und Freundin

Prof. Dr. IOANA JURCA

erfahren. Sie war Präsidentin der rumänischen Sektion der AEDE und eine außergewöhnlich engagierte Europäerin.

Wir werden sie vermissen! 

European Literacy and Citizenship Education - Trainings 2016-2017

The ELICIT-PLUS project involves a large series of Short Training Programs, that are scheduled in the period 2016-2017. There are two groups of programs:

Programs for School / Adult Education, marked C2

and Programs for School Stakeholders, marked C3

In general these Training Programs are scheduled as one week programs. The details of these Programs can be found in the document ELICIT-PLUS Short Training Programs, that can be downloaded from this page.

http://www.ebb-aede.eu/ELICITPLUS.html

Ausschreibung für einen Erwachsenenbildungspreis und einen Ideenwettbewerb

Der Europäische Verband für Erwachsenenbildung (EAEA) hat den Grundtvig-Preis für Erwachsenenbildung ausgelobt. Ferner veröffentlichte ein Konsortium aus Stiftungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen in Deutschland den diesjährigen Advocate Europe Ideenwettbewerb. In beiden Wettbewerben werden besonders erfolgreiche und innovative Projekte prämiert, die auf europäischer Ebene beziehungsweise mit europäischem Bezug durchgeführt wurden oder werden sollen. 

Bitte beachten Sie, dass beide Wettbewerbe nicht von der Europäischen Union initiiert wurden, sondern von dem jeweiligen Träger (dem EAEA bzw. dem oben genannten Stiftungskonsortium). Zu Rückfragen wenden Sie sich daher bitte direkt an die Wettbewerbsveranstalter.

Diese Information ist interessant für kirchliche und diakonische Einrichtungen, die herausragende Projekte in den Themenbereichen  „Integration von Flüchtlingen“ und „Stärkung des Zusammenhalts in Europa“  durchgeführt haben / gerade durchführen beziehungsweise durchführen wollen.

 Im Folgenden stellen wir Ihnen kurz die Rahmenbedingungen der beiden Wettbewerbe vor:

 

  1. Verleihung des Grundtvig-Preises

des Europäischen Verbandes für Erwachsenenbildung (EAEA)

Mit dem Grundtvig-Preis zeichnet der Europäische Verband für Erwachsenenbildung Projektergebnisse aus, die neue Ideen, neue Partnerschaften, neue Methoden und ein neues Verständnis davon entwickeln, wie die Erwachsenenbildung arbeiten kann.

Für die Preisverleihung 2016 werden Projekte gesucht, die das Lernen über, von oder mit Flüchtlingen fördern. Ziel ist es, auf europäischer Ebene die Sichtbarkeit zivilgesellschaftlicher Erwachsenenbildungsinitiativen zu erhöhen, die sich der Integration von Flüchtlingen widmen. Auf diese Weise will EAEA zum länderübergreifenden Transfer von bewährten Praktiken beitragen und Erwachsenenbildungsorganisationen dabei unterstützen, nachhaltige Partnerschaften mit Akteuren aus den Bereichen Soziales, Beschäftigung, Gesundheit und humanitärer Hilfe aufzubauen.

Es werden Preise in den folgenden Kategorien verliehen:

  1. Europäische Projekte (Partnerschaften, die mindestens drei europäische Länder umfassen);
  2. Außereuropäische Projekte;
  3. Projekte auf nationaler oder regionaler Ebene.

Die Projekte sollten den folgenden Kriterien entsprechen:

  1. Sie müssen einen klaren Bezug zum Thema „Erwachsenenbildung und Flüchtlinge“ aufweisen;
  2. Am Ende des Projekts steht ein Produkt wie ein Bericht, eine Website etc.;
  3. Es ist wünschenswert, dass das Projekt übertragbar ist;
  4. Das Projekt sollte schon einige Monate laufen oder kurz vor Abschluss stehen.

Bewerbungen können bis zum 17. April bei der EAEA auf Deutsch, Englisch, Französisch oder Spanisch über ein elektronisches Bewerbungsformular (http://ekd.be/EAEA_Grundtvig-Award-2016_Bewerbungsformular) eingereicht werden.

Über alle eingereichten Projekte wird auf den Informationskanälen der EAEA berichtet, die beteiligten Organisationen und ihre Projekte gewinnen damit an Bekanntheit.

Die Gewinner erhalten neben einer Urkunde und einem Preis eine Einladung zur Grundtvig-Preis-Verleihung, die im Rahmen der EAEA-Jahresversammlung vom 28.-29. Juni 2016 stattfindet. Dabei werden die Kosten für die Reise und die Unterkunft übernommen.

Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie auf der EAEA-Website

 

  1. Advocate Europe – Ideenwettbewerb

Realisiert von MitOst e.V., Liquid Democracy e.V. gefördert von der Mercator-Stiftung

Advocate Europe ist ein jährlich stattfindender Ideenwettbewerb für innovative Vorhaben zum Thema Europa, realisiert von MitOst e.V. und Liquid Democracy e.V., gefördert von der Stiftung Mercator. Es werden unkonventionelle, transnationale Vorschläge zur Stärkung des Zusammenhalts in Europa gesucht. Advocate Europe wendet sich an Akteure der Zivilgesellschaft, die Anschubfinanzierung und Unterstützung suchen, um ihre nachhaltigen Ideen in den Feldern politische Bildung, Austausch von Menschen und Ideen, Partizipation und Demokratie, innovative Formen der Themenanwaltschaft, soziale Innovation sowie Kunst und Kultur umzusetzen. Durch den Wettbewerb werden bis zu zwölf zukunftsweisende Vorhaben jeweils mit bis zu 50.000 € gefördert.

 

Es sollen Ideen für ein Europa, das von seinen Bürgern mitgestaltet wird, das auf Weltoffenheit und Toleranz basiert, das Gerechtigkeit und Chancengleichheit bietet, das die Rechte des Einzelnen schützt, das Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gewährleistet und Frieden sichert, unterstützt werden.

Deshalb sollen die Ideen zusammen mit Partner in anderen europäischen Ländern durchgeführt werden beziehungsweise einen starken europäischen Bezug haben. 

Bis zum 8. März können Anträge von zivilgesellschaftlichen Organisationen oder von öffentlichen Einrichtungen eingereicht werden. Natürliche Personen oder informelle Gruppen können keine Förderung erhalten.

Die eingereichten Ideen werden online gestellt und können von einer breiten Öffentlichkeit kommentiert und bewertet werden. Die drei beliebtesten Projekte werden im Rahmen des „Community Awards“ mit 5.000 Euro, 3.000 Euro und 2.000 Euro belohnt, unabhängig von der Entscheidung der Jury.

Zwischen März und Juni 2016 werden die Ideen von der Jury bewertet. Die 12 Einrichtungen mit den besten Vorschlägen werden im Juni zu einem Advocate Europe-Netzwerktreffen eingeladen, bei dem die Förderbedingungen im Einzelnen festgelegt und die Förderverträge unterschrieben werden. Die Ideen können eine Förderung von maximal 50.000 Euro bekommen.

Die Umsetzung der geplanten Projektideen beginnt zu diesem Zeitpunkt und muss bis März 2017 abgeschlossen sein.

Weitere Informationen finden Sie unter https://advocate-europe.eu/de